Sabel eCommerce Projekt 2003
Sabel - Your success       
 
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Das richtige Verhalten beim Surfen

Wer sich sicher im Internet bewegen will, sollte einige Grundregeln beachten. Die meisten verstehen sich eigentlich von selbst. Nur - wer denkt schon immer daran?

  • Laden Sie niemals unbekannte Dateien oder Programme aus dem Internet auf Ihren Rechner. Auch hinter harmlosen Namen können gefährlichen Viren oder teure 0190-Dialer stecken. Das Gleiche gilt auch für Anhänge von eMails.
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  • Verwenden Sie immer mindestens einen aktuellen Virenscanner.
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  • Installieren Sie auf Ihrem Rechner einen 0190-Warner, bzw. einen Dialerscanner. Ein Auswahl von - zumeist sogar kostenlosen - Programmen dieser Art finden Sie auf unserer Schwesterseite Dialerschutz.de.
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  • Geben Sie im Internet niemals Kenn- oder Passworte heraus. Auch Ihr Provider darf und wird Sie niemals nach ihrem Passwort fragen.
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  • Verwenden Sie in Chats oder Newsgroups niemals Ihren echten Namen oder Ihre wirkliche E-mail-Adresse. Legen Sie sich dafür ein Pseudonym und eine E-mail-Adresse bei einem kostenlosen/anonymen Dienst (z.B. gmx) an.
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  • Speichern Sie Passworte niemals auf Ihrem Rechner ab, auch, wenn Ihr Browser dies anbietet. Bestimmte Trojaner sind für das Stehlen von Passworten programmiert.
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  • Achten Sie stets auf Ihre Browser-Konfiguration. Prüfen Sie regelmäßig (am besten alle 14 Tage), ob beim Hersteller des Browsers Sicherheits-Updates oder -Patches vorliegen. Deaktivieren Sie, wenn möglich, Active-X und Java-Scripting.
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  • Legen Sie in regelmäßigen Abständen Sicherheitkopien von Ihren Daten an und verwahren Sie sie an einem sicheren Ort (CD, Diskette).
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  • Bereiten Sie sich auf den Ernstfall vor. Erstellen Sie eine bootfähige Notfalldiskette mit einem aktuellem Virenscanner und testen Sie die Diskette vor dem Ernstfall auf Ihre Funktionstüchtigkeit. Sorgen Sie vorsichtshalber auch für eine Windows-Startdiskette mit den aktuellen Treibern für Ihr CD-Rom und halten Sie die Original-CD Ihres Betriebssystems sowie anderer wichtiger Programme bereit.
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  • Wichtig vor allem für User mit Flat-Rate: gehen Sie vom Netz, wenn Sie nicht am Computer arbeiten. Lassen Sie Ihren Rechner nicht unbeaufsichtigt. Bleibt Ihr Rechner z.B. über Nacht mit dem Internet verbunden, haben Sie keine Kontrolle, wer derweil auf Ihre Festplatte zugreift. Wechseln Sie außerdem regelmäßig Ihre Zugangskennung (Passwort). In jüngster Zeit mehren sich die Fälle, in denen DSL-Zugänge gehackt und von Unberechtigten parallel zum Berechtigten verwendet wurden. 
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  • Senden Sie eMails mit sensiblen Daten oder Informationen grundsätzlich verschlüsselt. Es ist für Andere ein leichtes, Mails nach dem Versand abzufangen und zu lesen.
  • Verzichten Sie auf den Besuch von Webseiten mit illegalen Inhalten wie verbotener Pornografie oder illegalen Software-Kopien. Viele dieser Seiten werden (glücklicherweise) von den Strafverfolgungsbehörden der jeweiligen Länder überwacht. Zudem lauern auf diesen Seiten häufig schädliche Programme wie Viren oder Webdialer.

Das Funktionsprinzip der Firewall

Übersetzt man das englische Wort Firewall ins Deutsche, so versteht man darunter eigentliche eine Brandschutzwand, also eine spezielle Mauer, die das Übergreifen der Flammen von einem Gebäudeteil auf ein Anderes verhindert. In der Computerwelt ist eine Firewall eine Software- oder Hardwarelösung, die zwischen zwei Netzwerke geschaltet wird, und den Datenverkehr zwischen diesen beiden Netzwerken filtert. Man könnte sich eine Firewall wie einen Pförtner vorstellen, der alle ankommenden und ausgehenden Daten einer Art Gesichtskontrolle unterzieht und anhand dessen entscheidet, wen er durchlässt und wen eben nicht.

Grundlagen der Verschlüsselung

Verschlüsselung hat den Zweck, Nachrichten für Unbefugte unlesbar zu machen. Grundsätzlich gibt es in der Kryptografie hierzu drei Methoden.

  • Das Ein-Schlüssel-System (Symmetrische Algorithmen). Die Nachricht wird verschlüsselt; Sender und Empfänger der Nachricht haben einen Schlüssel, um die Nachricht lesbar zu machen. Bedingung ist hier natürlich, dass beide Seiten diesen Schlüssel geheim halten.
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  • Das Zwei-Schlüssel-System (Asymmetrische Algorithmen). Dieses System beruht auf dem Vorhandensein von zwei Schlüsseln, einem privaten und einem öffentlich zugänglichen. In diesem Fall muss nur der Empfänger seinen Schlüssel geheim halten. Wer ihm eine Nachricht zukommen lassen möchte, benutzt den öffentlich zugänglichen.
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  • “Hash-Funktionen”. Dieses System bracht keine geheimen Schlüssel, dieser wird im Prinzip als Anhang der Nachricht mitverschickt. Der Empfänger muss leidglich wissen, wie er ihn anzuwenden hat.

Verschlüsseln Sie Ihre eMails

Wer eine unverschlüsselte E-mail versendet, könnte genauso gut eine Postkarte verschicken. Eine Mail die von Deutschland aus in die USA geschickt wird, durchläuft im Schnitt rund zwanzig verschiedene Server. Und auf jedem dieser Server kann die Mail theoretisch (und praktisch) gelesen werden.

Der Standard für die eMail-Verschlüsselung ist das Programm PGP („Pretty good Privacy“). Die Bedienung von PGP wirkt nur auf den ersten Blick etwas verwirrend. Eines muss bei PGP erwähnt werden: Daten können damit so stark verschlüsselt werden, dass die Verwendung des Programmes nicht in allen Ländern (z.B. Frankreich) erlaubt ist. In den USA fällt der Export von PGP sogar unter das Kriegswaffenkontrollgesetz. In Deutschland ist das Programm Freeware und darf verwendet werden.

Diese Seiten sind Teil des internationalen eCommerce Projektes der Schüler der 9. und 10. Klassen der Wirtschaftsschule der Sabel Schule München.